Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
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ART CRASH: TÄTER SCHÜLER.
NICHT KOPIERT - NEU INSZENIERT!

Eine Schüler–Ausstellung im Wallraf (1. Juli – 25. September 2011)
Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Museumsschule Köln wurde das Projekt Art Crash ins Leben gerufen, das von Schülern der Städtischen Hauptschule Rendsburger Platz in Köln-Mühlheim und der Integrierten Gesamtschule Bonn-Bad Godesberg im Jahr 2011 realisiert wurde.

Ein ganzes Schulhalbjahr lang erarbeiteten die Schüler zusammen mit Lehrern der Museumsschule das Konzept der Ausstellung. In jahrgangsübergreifenden Tandems erkundeten sie das Wallraf-Richartz-Museum und seine Werke und wählten gemeinsam die Gemälde aus. Während einer Projektwoche trafen sie neben dem Direktor auch zahlreiche Museumsmitarbeiter. Dabei erhielten sie Einblicke in die Arbeitswelt des Museums und erfuhren, was sie für ihre eigene Ausstellung beachten müssen.

Die Schüler kuratierten eigenverantwortlich die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung des Museums, die in Beziehung zu Neuinszenierungen der Jugendlichen gesetzt wurden: Gemälde wurden fotografisch nachgestellt, bzw. uminterpretiert oder auch digital verändert. Ihnen ging es darum, Darstellungsweisen und Wertvorstellungen vergangener Zeiten kennenzulernen und sie anhand ihres eigenen Lebens zu überdenken.


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HIOB & ICH - EINE AUSSERGEWÖHNLICHE AUSSTELLUNG

Hiob & Ich (4. März – 30. Mai 2010)
Warum ich Womit habe ich das verdient? Wo finde ich noch Trost?? Existentielle Fragen, die elf Schülerinnen und Schüler der Johann-Christoph-Winters-Schule (Städtische Schule für Kranke in der Uniklinik Köln) besonders bewegten.

Ganz persönliche Antworten fanden sie bei der intensiven Auseinandersetzung mit dem so genannten Hiob-Altar. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen widmeten sie sich dem Kunstwerk aus dem 15. Jahrhundert und ließen sich von der Darstellung des schwer geprüften Hiobs zu eigenen Zeichnungen, Collagen, Fotografien und Gedichten inspirieren. Die Verarbeitung ihres persönlichen Schicksals macht die Arbeiten der Jugendlichen zu besonders ausdrucksstarken Exponaten.