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Vorschau – die nächsten Ausstellungen im Wallraf

Ausstellungen 2013

Ausstellungen 2013


Die Klecksographie – Zwischen Fingerübung und Seelenschau

9. August – 13. Oktober 2013 (Graphisches Kabinett)

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen mehrere, erst kürzlich für die Graphische Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud erworbene Klecksographien. Bereits Leonardo da Vinci hatte die jungen Künstler aufgefordert, sich durch Wolkengebilde in ihrer Formgebung anregen zu lassen. An diese Inspirationstheorie anknüpfend, entstand um 1850 der Begriff ‚Klecksographie’.
Als besondere Zeichentechnik wurde sie durch den Naturwissenschaftler Justinus Kerner (1786-1862) und seinen Künstlerfreund Franz von Pocci (1807-1876) populär. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts spielte die Klecksographie eine wichtige Rolle in der Psychoanalyse (Rorschachtest). Neben Zeichnungen aus dem Kerner-Kreis werden auch Wolkenstudien von Johann Anton de Peters in der Ausstellung zu sehen sein, die in das Thema des zufälligen Formensehens und -identifizierens einführen.

 

Die Geheimnisse der Maler
Köln um 1400

20. September 2013 – 9. Februar 2014 (Sonderausstellungsbereich)

Die „Muttergottes in der Rosenlaube“ im Wallraf ist weltberühmt. Jährlich bestaunen zahllose Besucher das Gemälde aus der Hand des Meisters Stefan Lochner. Doch wie genau ist dieses fein gemalte Wunderwerk entstanden – zu einer Zeit ohne elektrisches Licht und ohne Farben aus der Tube? Diesen und weiteren Rätseln der Altkölner Malerei ging ein Team von Kunsttechnologen, Naturwissenschaftlern und Kunsthistorikern der Alten Pinakothek in München, des dortigen Doerner Instituts und des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud auf die Spur. Mit modernsten technologischen Methoden – darunter auch Röntgen in 3D - untersuchten sie herausragende Werke von mittelalterlichen Kölner Meistern. Im Winter 2013 werden die Forschungsergebnisse im Rahmen einer großen Sonderausstellung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Holztafeln und Leinwände, Grundierungen und Vorzeichnungen, Vergoldungen, Malfarben und vieles mehr haben die Wissenschaftler in den letzten zehn Jahren kritisch analysiert. Viele alte Fragen wurden beantwortet, aber auch neue Forschungsprobleme aufgeworfen. Handwerkliche Raffinesse und manuelle Intelligenz der spätmittelalterlichen Kölner Maler sind das Thema, aber auch ihre Logistik und Werkstattorganisation. Zu den teils spektakulären Ergebnissen zählen neue Zuordnungen zwischen Werken und Malern, neue Datierungen von Gemälden und Rekonstruktionen von Altarbildern.

 

Sarah Westphal: Timpano

September 2013 – 2. Februar 2014 (1. Obergeschoss)

Parallel zur Ausstellung „Die Geheimnisse der Maler“ werden in der Mittelalterabteilung des Wallraf rund ein Dutzend ausgewählte Werke der zeitgenössischen, in Belgien und Deutschland arbeitenden Künstlerin Sarah Westphal (*1981) präsentiert. Die gezeigten Arbeiten, vor allem großformatige Fotografien, befassen sich mit den Motiven Schleier und Vorhang. Auf ästhetisch anspruchsvolle Weise loten sie den Themenbereich von Transparenz und Projektion, Verhüllen und Enthüllen aus.
Der Titel der Präsentation bezieht sich auf eine historische Gattung aufgespannter Textilien, die als Verhüllung kostbarer Gemälde dienten, und verweist so auf „Die Geheimnisse der Maler“. In unserer Mittelaltergalerie thematisieren Westphals Arbeiten die vorübergehende Abwesenheit bestimmter Hauptwerke und damit gleichsam ein „Fasten des Auges“.

 

 

2014

Ausstellungen 2014


Die Geheimnisse der Maler
Köln um 1400

20. September 2013 – 9. Februar 2014 (Sonderausstellungsbereich)

Die „Muttergottes in der Rosenlaube“ im Wallraf ist weltberühmt. Jährlich bestaunen zahllose Besucher das Gemälde aus der Hand des Meisters Stefan Lochner. Doch wie genau ist dieses fein gemalte Wunderwerk entstanden – zu einer Zeit ohne elektrisches Licht und ohne Farben aus der Tube? Diesen und weiteren Rätseln der Altkölner Malerei ging ein Team von Kunsttechnologen, Naturwissenschaftlern und Kunsthistorikern der Alten Pinakothek in München, des dortigen Doerner Instituts und des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud auf die Spur. Mit modernsten technologischen Methoden – darunter auch Röntgen in 3D - untersuchten sie herausragende Werke von mittelalterlichen Kölner Meistern. Im Winter 2013 werden die Forschungsergebnisse im Rahmen einer großen Sonderausstellung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Holztafeln und Leinwände, Grundierungen und Vorzeichnungen, Vergoldungen, Malfarben und vieles mehr haben die Wissenschaftler in den letzten zehn Jahren kritisch analysiert. Viele alte Fragen wurden beantwortet, aber auch neue Forschungsprobleme aufgeworfen. Handwerkliche Raffinesse und manuelle Intelligenz der spätmittelalterlichen Kölner Maler sind das Thema, aber auch ihre Logistik und Werkstattorganisation. Zu den teils spektakulären Ergebnissen zählen neue Zuordnungen zwischen Werken und Malern, neue Datierungen von Gemälden und Rekonstruktionen von Altarbildern.

 

Sarah Westphal: Timpano

September 2013 – 2. Februar 2014 (1. Obergeschoss)

Parallel zur Ausstellung „Die Geheimnisse der Maler“ werden in der Mittelalterabteilung des Wallraf rund ein Dutzend ausgewählte Werke der zeitgenössischen, in Belgien und Deutschland arbeitenden Künstlerin Sarah Westphal (* 1981) präsentiert. Die gezeigten Arbeiten, vor allem großformatige Fotografien, befassen sich mit den Motiven Schleier und Vorhang. Auf ästhetisch anspruchsvolle Weise loten sie den Themenbereich von Transparenz und Projektion, Verhüllen und Enthüllen aus.
Der Titel der Präsentation bezieht sich auf eine historische Gattung aufgespannter Textilien, die als Verhüllung kostbarer Gemälde dienten, und verweist so auf „Die Geheimnisse der Maler“. In unserer Mittelaltergalerie thematisieren Westphals Arbeiten die vorübergehende Abwesenheit bestimmter Hauptwerke und damit gleichsam ein „Fasten des Auges“.


 

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Zu seinem 150. Geburtstag präsentiert sich Kölns ältestes Museum nun auch auf Facebook. Dort informiert das Wallraf alle Kunstinteressierten stets aktuell über die kommenden Ausstellungen, Veranstaltungen und Neuigkeiten aus dem Museum. 
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