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Details WIE FALSCH KANN ECHT SEIN? DIE SPURENSICHERUNG IM FALL CARL ROTTMANN

Ausstellungen im Graphischen Kabinett

»Der Un/Gewisse Blick«


Wie echt kann falsch sein? Die Spurensicherung im Fall Carl Rottmann
13. Mai – 7. August 2011

Information

Info Rottmann DE


Der un / gewisse Blick


Welche Rolle spielt eine Graphische Sammlung in Zeiten der digitalen Bilderflut? Welche Zukunft hat sie, sofern ihr Sammlungsauftrag selbst nicht in die Moderne reicht? Wie wichtig ist die Kennerschaft, das Unterscheiden von Original und Fälschung oder die Bestimmung längst vergangener graphischer Techniken überhaupt noch? Und was haben uns traditionelle Themenbereiche wie die griechische und römische Mythologie oder die christliche Heilsgeschichte heute noch zu sagen?

Antworten auf diese und weitere Kernfragen der musealen Praxis beantwortet die Graphische Sammlung im Wallraf bis Anfang 2012 in einer Reihe von Kabinett-Ausstellungen unter dem Titel „Der un / gewisse Blick“.
Jede einzelne Schau wird von einer eigenen Broschüre begleitet.

 

Wie echt kann falsch sein?
Die Spurensicherung im Fall Carl Rottmann.

13. Mai – 7. August 2011

Die Experten der Abteilung Kunsttechnologie und Restaurierung im Wallraf blicken nicht nur kritisch auf Gemälde, Graphiken und Zeichnungen. Mit modernsten Hilfsmitteln können sie sogar durch Kunstwerke hindurch und in sie hinein sehen. Besonders anschaulich wird dies am Beispiel eines Aquarells, das das kleine sizilianische Städtchen Cefalù zeigt und bis dato Carl Rottmann zugeschrieben war. Das nachträglich von fremder Hand überarbeitete Werk rückt deshalb in den Mittelpunkt einer spannenden Präsentation. Im Vergleich mit anderen Cefalù-Ansichten von Rottmann zeigt die Schau im Graphischen Kabinett, wie man dem Falschen in der Kunst auf die Spur kommen kann und wie ein Museum schließlich mit dem Ergebnis umgeht.

 

  Anfahrt und Öffnungszeiten

 

 

Bilder

Bilder Rottmann

Nach Carl Rottmann, Cefalù [Detail], 1833 oder später, nach 1969 teilflächig mit Aquarell, Gouache und Bleistift übermalt, Wallraf-Richartz-Museum.Carl Rottmann, Cefalù [Detail], 1829, Aquarell über Bleistift auf weißem Velin, Sammlung Dräger/Stubbe Lübeck.Carl Rottmann, Cefalù [Detail], 1833, Kohle in Schwarz, mit Kreide weiß gehöht, Spuren von Bleistift, Hessisches Landesmuseum Darmstadt.Carl Rottmann, Cefalù [Detail], um 1831, Aquarell über Bleistift, quadriert, auf gräulichem Vergé, Staatliche Museen Berlin.Nach Carl Rottmann, Cefalù [vergrößertes Detail], 1833 oder später, nach 1969 teilflächig mit Aquarell, Gouache und Bleistift übermalt, Wallraf-Richartz-Museum.Vergleichsobjekt: Carl Rottmann, Auf dem Boden lagernder Knabe, 1826/1829, Bleistift auf weißem Velin, Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg.Vergleichsobjekt: Carl Rottmann, Korbtragender und pflückender Knabe, 1832/33, Öl über Bleistift, Staatliche Graphische Sammlung München.

Publikationen

Graphik Publikationen 4


»Der Un/Gewisse Blick«

Publikationen

Jede der sechs Ausstellungen in der Reihe "Der un/gewisse Blick" wird von einer eigenen Broschüre begleitet, die von den Freunden des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig e V. finanziert wird.

Die Freunde bieten Ihren Mitgliedern die Möglichkeit, die kleine Katalog-Reihe zu abonnieren. Damit verbunden sind spezielle Führungen zu den einzelnen Ausstellungen sowie ein Rabatt auf die Hefte (5 Euro pro Exemplar).

Jedes einzelne Heft kann auch für 6 Euro im Cedon Museumsshop erworben werden.
 
 

Cedon Museumsshop im Wallraf
Tel.: +49 (0) 221 277-98957
  wallraf(at)cedon.de
  www.cedon.de

Vorschau

Der un/gewisse Blick - Vorschau 4


Vasari 500.

Italienische Meisterzeichnungen von Leonardo, Raffael & Co

(19. August –  20. November 2011)

Mit dieser Schau ehrt das Wallraf den Begründer der modernen  Kunstgeschichtsschreibung, den italienischen Maler und Historiker Giorgio Vasari. Anlässlich seines 500. Geburtstages zeigt das Haus seinen kostbaren Schatz an frühen italienischen Zeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts, darunter bedeutende Werke von Leonardo, Raffael, Salviati, Andrea del Sarto und Federico Zuccaro. Erinnert wird an die Bedeutung des „disegno“ für die künstlerische Entwicklung in der Renaissance und für die Entstehung des neuen Selbstbewusstseins der Künstler an der Schwelle zur Moderne. Die Zeichnungen aus dem eigenen Bestand werden ergänzt durch Leihgaben aus Kölner Privatbesitz, die die Ausstellung zu Ehren Vasaris zu einer Hommage an die italienische Zeichenkunst machen.

Leonardo da Vinci: Studie

 

Wilhelm Leibl und die Farbe Schwarz

(25. November – 12. Februar 2012)

Am Ende der Ausstellungsreihe „Der un / gewisse Blick“ erinnert die Graphische Sammlung an den Ankauf einer umfangreichen Kollektion von hochkarätigen Zeichnungen von Wilhelm Leibl. Im Jahre 1911 erwarb das Wallraf-Richartz-Museum ein Konvolut von Werken aus dem ehemaligen Besitz des Kommerzienrats Ernst Seeger. Die zumeist in schwarzer Kreide und Kohle ausgeführten Arbeiten gehören noch heute zu den beeindruckendsten Zeugnissen der Zeichenkunst des späten 19. Jahrhunderts.

Wilhelm Leibl: Bauernstube mit altem Bauern und zwei Mädchen

 

Graphisches Kabinett

Grafisches Kabinett


Ausstellungen im Graphischen Kabinett


Wie alle Kunst auf Papier müssen auch die Bestände der Graphischen Sammlung im Wallraf aus konservatorischen Gründen als "verborgene Schätze" im Kästen und Schränken verwahrt werden.

Um Ihnen diese Schätze aber häufiger zeigen zu können, hat das Wallraf ein eigenes Graphisches Kabinett mit regelmäßig wechselnden Sonderausstellungen eröffnet. Es liegt inmitten der Barockabteilung im zweiten Stock des Hauses.

Die Graphische Sammlung des Wallraf-Richartz-Museum


Die Graphische Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud umfasst die ganze Vielfalt der Künste auf Papier und Pergament.
Anhand der Fülle von Werken bedeutender Künstler aus den großen Jahrhunderten der Kunstgeschichte, aus der ganzen Variationsbreite an Zeichentechniken und -mitteln, zeigt sich  deutlich, wie sehr das Medium der Zeichnung die ganze Spannkraft und Imagination menschlicher Kreativität offenbart.

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