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Details DIE ENTFESSELTE ANTIKE

Die entfesselte Antike

Aby Warburg und die Geburt der Pathosformel


Eine Ausstellung im Graphischen Kabinett
2. März – 28. Mai 2012

Information

Die entfesselte Antique - Aby Warburg


Die entfesselte Antike
Aby Warburg und die Geburt der Pathosformel


Der Hamburger Bankierssohn Aby Warburg (1866-1929) zählt zu den bekanntesten deutschsprachigen Kunstwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. Seine Studien zur Antikenrezeption in der Renaissance, durch die er Weltruhm erwarb, haben an Aktualität und Erkenntniswert nicht eingebüßt und üben nach wie vor eine faszinierende Anziehungskraft auf die Forschung aus.

Warburg hielt am 5. Oktober 1905 auf der 48. Versammlung Deutscher Philologen und Schulmänner in Hamburg einen Vortrag über Albrecht Dürer und die italienische Antike. Im Zentrum seiner Ausführung stand Dürers „Tod des Orpheus“ von 1494. In dieser Zeichnung hatte Warburg verschiedene antike Vorbilder entdeckt und stellte deshalb die These auf, dass sich die Künstler der Frührenaissance in Italien und Deutschland aus dem Formenrepertoire der Antike bedienten. Mit diesen sogenannten „Pathosformeln“ ging Aby Warburg in die Kunstgeschichte ein. Für seinen Vortrag griff er neben der Orpheus-Zeichnung von Dürer auch auf druckgraphische Blätter des Künstlers sowie auf Kupferstiche von Andrea Mantegna zurück. Alle diese Werke waren während des Kongresses in einer Sonderschau zu sehen.
„Die entfesselte Antike“ ist eine Rekonstruktion dieser legendären Ausstellung aus dem Jahre 1905. Das Wallraf zeigt sie erstmals in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle.

Plakat Aby Warburg


Wir danken dem Bankhaus M. M. Warburg & CO für die freundliche Unterstützung der Ausstellung.

 Logo: M.M. Warburg & Co

 

Führungen

Führungen


Öffentliche Führungen durch die Ausstellung


Sonntags um 15 Uhr

29. April  |  13. Mai

 

Seniorentreff


Donnerstag um 15 Uhr

24. Mai

Bitte beachten Sie, dass bei allen oben genannten Angeboten die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Eine Voranmeldung ist ab drei Stunden vor Beginn an der Kasse möglich. Treffpunkt ist im Foyer. Die Führungsgebühr ist im Eintrittspreis enthalten.


Individuelle Führungen
 


Der Museumsdienst der Stadt Köln bietet individuelle Führungen nach Ihren Vorlieben und zu Ihrem Wunschtermin nach Vereinbarung an.
  Hier können Sie eine individuelle Führung buchen

Bitte melden Sie auch privat geführte Gruppen ab 20 Personen mit einer kurzen E-Mail an
info[at]wallraf.museum an.


Beratung, Buchung und Anmeldung


Führungen für Erwachsene

Ulrike Michel

Tel 0221/221-27380
 |  Fax 0221/221-24544

  service.museumsdienst [at] stadt-koeln.de

Führungen für Schulklassen
Regina Kühnelt

Tel 0221/221-23468  |  Fax 0221/221-24544

  service.museumsdienst [at] stadt-koeln.de

 

 

 

Vorträge

Vorträge


Vorträge zur Ausstellung

„Aby Warburgs Pathosformel. Zur Genealogie eines Begriffs“
Vortragsabend

Donnerstag 19. April 2012, 17 bis 21 Uhr
Stiftersaal im Wallraf

17.00 Uhr
Thomas Ketelsen (Wallraf-Richartz-Museum) und Claudia Wedepohl (The Warburg Institute, London):
Begrüßung

17.15 Uhr
Claudia Wedepohl, The Warburg Institute:
Warburgs Begriff der Pathosformel

17.45 Uhr
Martin Treml, Zentrum für Literatur- und Kulturwissenchaft, Berlin:
Warburgs Erfindung der Pathosformel aus dem Geist des Dionysus

Moderation: Thomas Ketelsen, Wallraf-Richartz-Museum

18.30 Uhr
Führung durch die Ausstellung „Die entfesselte Antike. Aby Warburg und die Geburt der Pathosformel“
durch den Kurator Marcus A. Hurttig, Museum der bildenden Künste, Leipzig

19.15 Uhr
Ulrich Port, Universität Trier:
Pathos, Tragik, Tod. Warburgs Dürervortrag und die dionysischen Opfer- und Gewaltphantasien um 1900

19.45 Uhr
Stefan Grohé, Universität Köln:
Aby Warburg und Rembrandts Pathosformel

20.15 Uhr
Abschlussdiskussion
Moderation: Ulrich Rehm, Universität Bochum

20.45 Uhr
Ende der Veranstaltung

Rückfragen bitte an Ketelsen(at)museenkoeln.de

 

 


„Vor die Idee haben die Götter das Ungeheuer gesetzt“
Auf den Spuren des Kunsthistorikers Aby Warburg

Donnerstag 29. März 2012, 19 Uhr
Stiftersaal im Wallraf

Wer war Aby Warburg? Obwohl der Hamburger Kunsthistoriker mit der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg eine der maßgeblichen kunsthistorischen Forschungseinrichtungen begründet hatte, war er im Laufe der Nachkriegszeit nahezu in Vergessenheit geraten. Abhilfe gab es erst 1970, dank einer Biographie von Ernst Gombrich. Und in der letzten Zeit erfolgen zunehmend Versuche, die Persönlichkeit und die wissenschaftlichen Verdienste Warburgs neu zu konturieren, nicht zuletzt im Rahmen einer sich etablierenden Bildwissenschaft. Ausgehend vom spektakulären Hamburger Dürer-Vortrag im Jahr 1905, in dem Warburg erstmals mit dem Begriff der ‚Pathosformel‘ operierte, sollen wesentliche kunsthistorische Impulse Warburgs vorgestellt werden.

Prof. Ulrich Rehm ist Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte des Mittelalters der Ruhr-Universität Bochum.

Die Reihe KunstBewusst wird von den Freunden des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig e.V. und der Fritz Thyssen Stiftung veranstaltet.






Katalog

Katalog


Katalog zur Ausstellung


„Die entfesselte Antike – Aby Warburg und die Geburt der Pathosformel“

Marcus Andrew Hurttig und Thomas Ketelsen

mit Beträgen von Ulrich Rehm und Claudia Wedepohl
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln

148 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Museumsausgabe, Paperback: 19,50 €
Buchhandel: 24 €
(ISBN 978-3-8633-151-9) 

Cover: Aby Warburg und die Geburt der Pathosformel

 

Der Katalog ist ab 2. März 2012 erhältlich und kann über den Museumshop erworben werden.

Cedon Museumsshop im Wallraf
Tel.: +49 (0) 221 277-98957
  wallraf(at)cedon.de
  www.cedon.de

 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

 
Öffnungszeiten


Dienstag bis Sonntag:    10 – 18 Uhr
Jeden Donnerstag:    10 – 21 Uhr
Feiertag:     10 – 18 Uhr

KölnTag im Wallraf
am 1. Donnerstag im Monat:   10 – 22 Uhr
(ausgenommen Feiertage)

Montags geschlossen.

Anreise


  So finden Sie das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

 

 

 

Bilder

Bilder Aby Warburg

Aby Warburg (1866-1929)Albrecht Dürer (1471-1528), Melencolia I (Die Melancholie) [Detail], 1514, Kupferstich, Hamburger KunsthalleAlbrecht Dürer (1471-1528), Der Tod des Orpheus [Detail], 1494, Kupferstich, Hamburger KunsthalleAndrea Mantegna (1431-1506), Kampf der Seegötter [Detail], 1470-1490, Kupferstich, Hamburger KunsthalleAndrea Mantegna (1431-1506), Bacchanal mit Weinpresse [Detail], 1470-1490, Kupferstich, Hamburger KunsthalleAlbrecht Dürer (1471-1528), Die Wirkung der Eifersucht (Herkules am Scheideweg) [Detail], um 1498, Kupferstich, Hamburger Kunsthalle

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