Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
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REMBRANDT HARMENSZ. VAN RIJN

1606 wird Rembrandt als Sohn eines Müllers in Leiden geboren. Er besucht die Lateinschule und ist ab etwa 1620 in der Leidener Universität eingeschrieben. Zugleich lernt er beim Maler Jan van Swanenburgh. Wohl 1624 geht er bei dem Amsterdamer Historienmaler Pieter Lastman in die Lehre. 1625 ist Rembrandt zurück in Leiden und arbeitet gemeinsam mit Jan Lievens. 1630/31 zieht er endgültig nach Amsterdam, wo er in den 1630er-Jahren vor allem als Porträtmaler erfolgreich ist. 1634 heiratet er Saskia van Uylenburgh, die Nichte des Kunsthändlers Hendrik van Uylenburgh.

Rembrandt betreibt nun eine florierende Werkstatt, in der er viele namhafte Schüler ausbildet, unter ihnen Ferdinand Bol, Aert de Gelder und Samuel van Hoogstraten. Zugleich betätigt er sich als überragender Radierer. Eine finanzielle Krise gipfelt jedoch 1656 im Konkurs, sodass Rembrandts wertvolle Kunst- und Raritätensammlung versteigert wird. 1662 wird ihm nochmals ein offizieller Auftrag übertragen: Es entsteht das Gemälde zum Bataver-Zyklus im Amsterdamer Rathaus. Rembrandt stirbt 1669 in Amsterdam.

 

Weitere Informationen

  Rembrandt Database
Die Rembrandt-Datenbank ist ein institutionell übergreifendes Forschungsprojekt, das sich der Dokumentation der Rembrandt-Gemälde aus allen Museen weltweit widmet.