Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

SONDERÖFFNUNG FÜR SCHULKLASSEN

Montags haben fast alle Museen auf der Welt geschlossen. Für Schulklassen und Rembrandt macht das Wallraf aber gleich mehrere Ausnahmen. An vier Montagen (18. November, 9. Dezember, 13. Januar und 10. Februar) öffnet das Museum seine Sonderschau für alle Schulformen (auch Grundschulen!).

BUCHBARE WORKSHOPS FÜR SCHULEN

 

Rembrandt aus der Froschperspektive

Der Rundgang durch die Ausstellung geschieht aus der Perspektive des Frosches, der in Rembrandts märchenhafter Landschaft mit Diana, Aktaeon und Callisto zu Hause ist. Als Mitbewohner der Malerwerkstatt kann er allerhand Blicke hinter die Kulissen bieten: Er berichtet von Rembrandts Liebe zu seiner oft kranken Frau Saskia, von reichen und selbstbewussten Kaufleuten Amsterdams, die sich von Rembrandt haben malen lassen. Er erzählt von der Arbeitsweise des großen Künstlers, dem er bei allen Kompositionen über die Schulter schauen konnte, und vom Unterrichtsbetrieb mit vielen Lehrlingen, die Rembrandt in seinem Atelier anleitete. Schließlich verrät er sogar eine Entwurfsänderung von Rembrandts Selbstporträt … Vielleicht die Lösung des Rätsels, das die Kunsthistoriker bis heute beschäftigt?
Für: Primarstufe
Achtung: nur buchbar zu den Sonderöffnungen für Schulklassen an folgenden Montagen: 18. November, 9. Dezember, 13. Januar und 10. Februar, jeweils 9:00 bis 14:30 Uhr
| Gruppengröße: max. 30 | Dauer: 60 Minuten | Preis pauschal: € 40
Buchbar online unter museenkoeln.de.

Rembrandt. Eine Selbst-Befragung

Der Blick in das eigene Gesicht war ein großes Thema für den holländischen Altmeister des 17. Jahrhunderts. Dafür gab es vielfältige Gründe: Einer der Interessantesten ist vermutlich das Studium der menschlichen Affekte. Die Begegnung mit dem großen Künstler wird schließlich auch unseren eigenen Blick in den Spiegel verändern. Im Atelier experimentieren wir mit dem eigenen Gesicht, arbeiten mit der Radiernadel und drucken auf Büttenpapier.
Für: Sekundarstufe I | Sekundarstufe II
Gruppengröße: max. 30 | Dauer: 120 Minuten | Preis pauschal: € 140 | Wochenende / Feiertag: zzgl. € 20 | Fremdsprache: zzgl. € 20 | Alternativ Dauer: 180 Minuten | Preis pauschal: € 180 | Gruppen parallel: nicht möglich. Buchbar online unter museenkoeln.de.

In Rembrandts Radierwerkstatt

Experiment, Wettstreit und Virtuosität: Vor allem im Medium der Graphik suchte Rembrandt vielfältige Zugänge zur Kunst, orientierte sich dabei an großen Altmeistern und fand sehr eigenwillige Lösungen. Was ihn dabei ausmacht, ist sein Interesse für das Individuelle und Ungewöhnliche, abseits jeder Konvention. Er schildert mit einem oft unnachahmlich entlarvenden, stets jedoch liebevollen Blick auf Alltägliches und Menschliches.
Die Ausstellung im Graphischen Kabinett zeigt Rembrandts Blätter auch im Gegenüber anderer großer Meister. So wird klar, was es ist, das die Menschen weltweit an Rembrandt begeistert und bewegt.
Nach der Erforschung von „Rembrandts Graphischer Welt“ sind Schüler der Sek I und Sek II eingeladen, anschließend im Atelier in einen Wettstreit mit dem großen Altmeister zu treten, so wie es auch dessen Empfehlung im Werkstattbetrieb war – und wie er es selbst praktizierte. Nach Rembrandts Vorlage dürfen dann „Die drei Bäume“ durch die Schüler neu interpretiert werden!
Für: Sekundarstufe I | Sekundarstufe II
Gruppengröße: max. 30 | Dauer: 120 Minuten | Preis pauschal: € 140 | Wochenende / Feiertag: zzgl. € 20 | Fremdsprache: zzgl. € 20 | Alternativ Dauer: 180 Minuten | Preis pauschal: € 180 | Gruppen parallel: nicht möglich. Buchbar online unter museenkoeln.de.