Die faszinierende Mediensammlung des legendären Filmregisseurs Werner Nekes zieht im Rahmen der aktuellen Ausstellungstrilogie „Sensation des Sehens" vom Barock zum Impressionismus weiter. Ab 8. September 2023 steht die eigens für den dreiteiligen Dialog zwischen Nekes-Sammlung und Wallraf erbaute Wunderkammer mit ihren ausgesuchten Exponaten der Bilderzeugung inmitten (post-)impressionistischer Meisterwerke von Gauguin, Morisot, Monet oder van Gogh.

Schattenspiele, Rätselbilder, Wunderlaternen, Stroboskopscheiben und der Cinematograph, mit dem die Gebrüder Lumière im Jahre 1896 erstmals bewegte Bilder aufnehmen und abspielen konnten – dies sind nur einige der rund 25.000 Objekte aus der faszinierenden Sammlung von Werner Nekes (1944-2017). Der Filmregisseur aus Mülheim an der Ruhr war von der „Geschichte der Bilderzeugung“, wie er sie selbst nannte, derart fasziniert, dass er in dreißig Jahren die weltweit größte und beste Kollektion zur Mediengeschichte der letzten vierhundert Jahre zusammentrug.

Gemeinsam mit der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln bringt das Wallraf die Highlights der Kollektion mit Werken aus seiner eigenen Sammlung zusammen. In drei aufeinander folgenden Ausstellungen treffen museumseigene Kunstwerke aus den Epochen Mittelalter, Barock und Impressionismus auf „laufende Bilder“ aus der Sammlung Nekes.